Im Netz gefunden

Hier sammle ich allerhand Wissenswertes aus dem Netz, dass im weitesten Sinne mit dem Erzählen von Emotionen in den Medien zutun hat. Falls du etwas Tolles entdeckt hast, das hier dazu passt, dann lass es mich gern wissen.

Die neuen Regisseure sind politischer und radikaler

Heute flatterte mir dieses tolle Interview mit dem Erfolgsproduzenten Nico Hoffmann entgegen. Er erzählt unter anderem über seine Erfahrung mit dem Regienachwuchs:

„Ich empfinde die jetzige Generation als extrem politisch, auf eine sehr angenehme Weise auch radikal und auch sehr relevant in ihrem Erzählen.“

Seiner Meinung nach ist das auch der bessere Weg, denn es mache keinen Sinn, angepasste Projekte nach dem Geschmack der Filmförderer anzuvisieren.

„Ich glaube, es ändert sich sehr viel im Moment, weil diese Generation, die im Moment kommt, und das ist ja nicht nur eine, wir reden ja von zwei, drei Jahrgängen, die im Moment auch übrigens auch die kreative Szene dominieren. Ich kann Ihnen sagen, die Über-50-Jährigen haben im Moment eher Arbeitsplatzsorgen auch im Regiebereich als die Über-30-Jährigen.“

Eine spannende Aussage. Bisher hatte ich nicht das Gefühl, dass die Alteingesessenen um ihre Arbeitsplätze bangen müssten. Auch die angepriesene Radikalität fiel mir zumindest bisher nicht auf. Da Herr Hoffmann aber direkt an der Quelle sitzt mit dem von ihm initiierten First-Steps-Award, vertraue ich seiner Aussage.

Was haltet ihr davon? Könnt ihr diese Erfahrung bestätigen? 

Quelle

 Hier geht’s zum Artikel bei Deutschlandradio Kultur

 

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