Im Netz gefunden

Hier sammle ich allerhand Wissenswertes aus dem Netz, dass im weitesten Sinne mit dem Erzählen von Emotionen in den Medien zutun hat. Falls du etwas Tolles entdeckt hast, das hier dazu passt, dann lass es mich gern wissen.

Christopher Nolan über seine ersten Projekte

Ich liebe diese Fundstücke. Viel zu selten verraten uns die ganz großen im Geschäft, wie für sie alles begann. Welche Erfahrungen machten sie wohl mit ihren ersten Projekten, die ihnen später zugute kamen? Welche Fehler machten sie? Das Vice-Magazin schenkt uns ein solches Interview mit Christopher Nolan.Für mich ist das ein besonderes Fundstück, weil er als Autodidakt nie eine Filmschule besuchte. Er lernte sein Handwerk vorrangig dadurch, indem er selber auch die Kamera bediente. Er führte quasi durch die Linse Regie. Der Blick durch den Sucher gab ihm mehr das Gefühl, in der Szene involviert zu sein, als der Blick auf einen Monitor.

Im Zentrum des Interviews steht sein erster Langfilm namens „Following“, ein Thriller in schwarz/weiß, gedreht auf 16mm. Obwohl es ein No-Budget-Film war, versuchte er diese Tatsache möglichst geschickt zu verstecken. Beispielsweise nutzte er als Tatwaffe lieber einen Hammer, statt Schusswaffen, weil billige Plastikwaffen einfach auch billig wirken, neben der Tatsache, dass sie nicht schießen können. Außerdem positionierte er seine Darsteller auch gern in der Nähe der Fenster, um das Tageslicht zu nutzen, denn er konnte kaum Licht setzen.

Der für mich wichtigste Tipp kommt allerdings erst gegen Ende des Clips: Als er mit „Following“ auf Festivaltour ging, hatte er bereits das Drehbuch zu „Memento“ im Gepäck und konnte es Interessenten sofort in die Hand drücken. Er nutzte also die Chance, auf Festivals mit Produzenten in Kontakt zu kommen, für sein nächstes Projekt und hatte damit Erfolg.

In diesem Sinne – viel Spaß beim Anschauen.

Quelle

 http://www.vice.com/video/vice-and-criterion-collection-presents-christopher-nolan-on-following-851

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